Der ungeladene Gast

Der Salimufelsen ist eine große Kopje mit vielen Plattformen und Höhleneingängen. Die Höhlen sind fast alle durch schmale Gänge verbunden. Der Haupteingang befindet sich auf der Westseite verborgen durch dichtes Gebüsch. An der Nordseite grenzt ein kleines Wäldchen an, wo sich an feuchten Tagen Wasser in kleinen Mulden sammelt.
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Valnir
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Der ungeladene Gast

Beitrag von Valnir » 16. September 2012, 18:34

Komme von: Besorgnis

Valnir blinzelte. Um ihn war plötzlich alles so hell. Das Licht blendete seine Augen. Er vergrub sein Gesicht zwischen seine Vorderpfoten und schloss die Augen fest, um weiterschlafen zu können.
Schlafen?! Das konnte doch nicht sein, jetzt hatte Valnir bis zum Morgengrauen durchgehalten und bei der Wölfin Wache geschoben und dann war er wohl tatsächlich eingenickt! Der Löwe ärgerte sich über sich selbst, war sogar beschämt, denn er hatte die Sicherheit seines Rudels aufs Spiel gesetzt. Natürlich hätte die Wölfin nicht viel Schaden anrichten können, aber ein Risiko ließ sich immerhin vermeiden. Valnir richtete sich auf, bis er saß und und sah sich um. Über Nacht war mehr Schnee gefallen und auch jetzt kamen noch vereinzelt Schneeflocken vom Himmel. Mit Erleichterung stellte Valnir schließlich fest, dass die weiße Fähe immer noch an seiner Seite lag.
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Naahja

Beitrag von Naahja » 17. September 2012, 08:41

Komme von: Besorgnis

Sie scheint sehr viel Schlaf nachholen zu wollen noch immer
schläft sie tief und fest ein paar Sonnenstrahlen würden sie ja schließlich
nicht wecken für das was sie durchgemacht hat würde sie wohl den halben Tag
verschlafen wenn man sie nicht weckt außerdem ist sie harmlos man hörte ab und
an ihren Magen knurren doch selbst das schien sie nicht wirklich zu wecken sie
hatte eh gelernt das Hunger Gefühl zu unterdrücken viel Jagd Erfolg hatte sie
in letzter Zeit eh nicht aber einen wirklich guten schlaf hat sie nicht wenn
man bedenkt das sie ab und an mit den Läufen zuckt denkt man das sie energisch
träumt doch es sind wohl eher Alpträume

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Valnir
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Beitrag von Valnir » 23. September 2012, 15:15

OOC: Naahja, bitte schreibe von welchem Thema du gekommen bist und im anderen Thread in welchem Thema es mit deinem Char weitergeht.

BIC:
Valnir stand auf und trat noch einen Schritt näher an das fremde Tier heran. Ehe er sie wecken würde, sah der Löwe noch einen Moment auf sie hinab. Man hätte meinen können, dass das Leben schon von ihr gewichen sei, so wie sie da lag, wenn sie nicht hin und wieder mit den Läufen gezuckt hätte. Schnee bedeckte schon ihr Fell und machte sie in der Landschaft beinahe unsichtbar. Valnir fragte sich, wie kalt wohl ein Herz sein müsste, um mit diesem Geschöpf nicht Mitleid zu haben. Er wusste, dass er die richtige Entscheidung getroffen hatte, als er die Wölfin nicht getötet hatte, sondern ihr nun versuchte wieder auf die Beine zu kommen.
Zuerst musste sie etwas zwischen die Zähne bekommen. Auch das Rudel brauchte Nahrung, die letzte richtige Mahlzeit lag schon Tage zurück. Der Schneefall würde die Jagd auch nicht einfacher machen, aber lieber eine gescheiterte Jagd als es gar nicht erst versucht zu haben. Alle würden zusammenarbeiten müssen und ihr Bestes geben.
Wie aufs Stichwort ließ der Magen der weißen Wölfin ein leises Knurren hören. Valnir neigte seinen Kopf etwas tiefer und sprach:

"Zeit aufzuwachen, Eiswölfin!"

Der Löwe wartete auf eine Reaktion. Ob die Worte reichen würden, um die Wölfin aus ihrem tiefen, doch unruhigem Schlaf zu wecken?
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Beitrag von Armina » 6. Oktober 2012, 12:00

Komme von Besorgnis

"Wie lange hattest du vor, mir das zu verheimlichen?"

fragte Armina ihren Bruder und lächelte, denn sie meinte die Frage nicht so ernst. Natürlich hatte sie sich sofort auf die Suche nach ihm gemacht, nachdem sie aufgewacht war und bemerkt hatte, dass Valnir nicht bei der Rudelhöhle war. Und so schwer waren die beiden auch nicht zu finden gewesen. Die Löwin war nicht allzu überrascht, auf einen fremden Besucher wie die weiße Wölfin vor ihr zu treffen. Sie hatte sich schon so etwas gedacht, denn auch wenn Valnir oft etwas übervorsichtig war, so ohne wirklichen Grund blieb er auch nicht die ganze Nacht über vom Rudel weg.
Neugierig richtete Armina ihre Ohren auf und betrachtete die Wölfin genau. Was für ungewöhnlich langes und dichtes Fell sie hatte! Wie schön sie wohl sein würde, wenn ihr Fell nicht so verfilzt und sie nicht so kränklich und schwach wäre? Auch sie verspürte tiefstes Mitleid mit der Kreatur und wollte dem Tier unbedingt helfen, so gut es ging.
Armina wandte sich wieder an ihren Bruder und fragte mit leiser Stimme, denn die Wölfin war noch nicht aufgewacht:

"Wer ist das und wo kommt sie her?"
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Beitrag von Valnir » 10. Oktober 2012, 21:14

Valnirs Ohren hätten erst viel später das typische Knirschen von Neuschnee unter Pfoten und damit das Herankommen eines Tieres bemerkt, wenn es nicht Arminas feurig roter Pelz gewesen wäre, der plötzlich in den Augenwinkeln des Löwen aufgetaucht war und sie somit verraten hatte. Zwar ging der Ton im Winter mehr ins Braune, aber ein Jagen auf offenem Gelände war bei ihr immer noch undenkbar - wenn man die Tatsache wegließ, dass egal zu welcher Jahreszeit das Jagen nicht gerade zu den Stärken seiner Schwester zählte.

"Wie lange hattest du vor, mir das zu verheimlichen?"

fragte sie ihn keck und Valnir konnte nichts machen, als etwas beschämt zu Boden zu schauen. Letzte Nacht war er nicht seinen üblichen Prinzipien gefolgt und jetzt fühlte er sich so als hätte er dadurch Schwäche gezeigt. Er zwang sich zu einem Lächeln, wusste aber immer noch nicht, was er sagen sollte. Er fühlte sich so entblößt...
Umso erleichtert war er, als Armina wieder das Wort ergriff und ihm eine Frage stellte, auf die er auch eine Antwort wusste. Er blickte hinab auf den Körper der Wölfin, wie er sich mit den Atemzügen langsam hob und wieder senkte und sagte:

"Sie scheint von weit her zu kommen, dem Reich der Eiswölfe, meinte sie."
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Beitrag von Armina » 2. November 2012, 13:15

Armina setzte sich zu ihrem Bruder und betrachtete die Wölfin weiterhin mit Neugier und Sorge. Wie sehr sie die Löwin an jemanden erinnerte. Vor vielen Sonnenauf- und untergängen war eine Löwin nach Shukua Machweo gekommen, ebenfalls hungrig und erschöpft. Und diese fremde Löwin wiederum hatte Armina an sich selbst erinnert. So voller Hoffnungslosigkeit und Trauer. Aber als der besagte Gast hier war, war alles in ihrer Heimat Shukua Machweo in Ordnung gewesen. Jetzt war wieder alle Ordnung zerstört, das Rudel wurde verraten, Arminas Herz wurde gebrochen. Würde sie also überhaupt in der Lage sein jemanden zu helfen, wenn sie selbst so niedergeschlagen war?
Valnir hatte ihr inzwischen erklärt, dass die weiße Wölfin aus dem Reich der Eiswölfe käme. Armina hatte in ihrer Jugend viele Gebiete durchreist, aber ein Volk der Eiswölfe war ihr noch nie begegnet. Ihr Bruder sah sie erwartungsvoll an, so als würde er annehmen, sie könnte den Ort vielleicht kennen. Die Löwin vermochte jedoch nur den Kopf zu schütteln und meinte:

"Davon habe ich noch nie etwas gehört. Aber vielleicht erzählt sie uns mehr, wenn sie aufwacht."

Sie machte eine kurze Pause, überlegte selbst die nächsten Schritte, die zu tun waren.

"Sie braucht etwas zu essen. Gut, dass das Rudel sowieso jagen gehen muss, aber ob die anderen so begeistert sein werden ihre Beute mit einer fremden Wölfin zu teilen?"
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Beitrag von Valnir » 29. November 2012, 21:39

"Das soll nun aber wirklich kein Problem sein. Wir sind kein riesiges Rudel von 20 Löwen, da wird es wohl möglich sein, einen kleinen Bissen für sie übrig zu lassen, damit sie wieder auf die Beine kommt."

betonte der dunkelmähnige Löwe. Valnir fragte sich, was mit seiner Schwester bloß los war. Ob das Rudel teilte oder nicht, war die Bestimmung des Anführers und der stand ihr direkt gegenüber. Oder war die Frage an ihn selbst gerichtet? Er konnte einfach nichts aus Armina herauslesen, auch schien sie mit den Gedanken ganz wo anders zu sein. Ihm gefiel die Situation hier zwischen Armina, der Wölfin und ihm selbst immer noch nicht, er wollte weg. Es wäre vielleicht doch besser gewesen, wenn er das Tier letzte Nacht einfach von seinem Leid erlöst hätte. Vielleicht wäre er dann nicht so unruhig und unsicher und würde sich nicht so charakterlich schwach vorkommen. Mit Sicherheit aber würde ihn die Jagd und die ganze Bewegung auf andere Gedanken bringen. Er wollte wieder einen klaren Kopf bekommen. Valnir stand also von seinem Platz auf, streckte sich und schüttelte seine Mähne kräftig, denn es hatte sich schon einiges an Schnee auf ihm angesammelt. Zu Armina sagte er dann:

"Ich werde die Jagd organisieren, dich bitte ich auf die Wölfin aufzupassen. Ich hoffe, das geht für dich in Ordnung."
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Naahja

Beitrag von Naahja » 13. Dezember 2012, 22:05

Es dauerte wohl nicht mehr lange die Ohren zucken schon
etwas als sie dann wohl stimmen ausmachte so im Halbschlaf das mit der Jagd hat
sie dann verstanden aber nicht in welchen Zusammenhang so dass sie aufspringt
jault und versucht sich noch total schlaftrunken wegzurennen was ihr nicht so
wirklich gelingt und sie dann hinfällt dabei sich kaum noch mehr bewegt.





„ich schmecke nicht ….“





Winselt sie als sie sich dann ganz klein macht sie wirkte
aufgeschreckt und ängstlich hatte wohl einen schlimmen Alptraum gehabt das sie
so reagierte

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Beitrag von Armina » 14. Dezember 2012, 12:08

Armina nickte zustimmend.

"Natürlich!"

meinte sie. Es war die strategisch beste Entscheidung, wenn Armina hier blieb und das war ihr auch bewusst ohne groß darüber enttäuscht zu sein. Ihr nicht ganz so herausragendes Jagdgeschick wäre im Normalfall auch kein großes Problem gewesen, wenn sie sich den Treibern anschloss, die die Beute zu den anderen, versteckten Löwinnen scheuchte. Jetzt kamen allerdings noch ihre Verletzungen hinzu, die sie nach wie vor behindern würden und schließlich musste zumindest irgendein erwachsenes Tier aus dem Rudel zurückbleiben um auf die Wölfin aufzupassen.
Gerade wollte sie Valnir viel Erfolg für die Jagd wünschen, da sprang das weiße Tier neben ihr plötzlich auf seine Beine und versuchte zu fliehen. Armina war so erschrocken, dass sie im ersten Moment gar nicht wusste, wie sie handeln sollte. Im nächsten Moment lag das arme Geschöpf aber wieder am Boden und konnte nur mehr flehentlich winseln. Wie ein verwundetes Gazellenjunges umrundet von ihren Jägern lag die Wölfin da, in ihren Augen nichts als die entsetzliche Angst gleich sterben zu müssen. Dann trat Armina ganz vorsichtig, um sie nicht noch mehr zu ängstigen näher und sagte im sanften Ton:

"Schhh... wir tun dir nichts, du bist hier in Sicherheit."
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Naahja

Beitrag von Naahja » 15. Dezember 2012, 11:51

„s..Sicherheit?“





Sie hatte das Wort schon mal gehört konnte es aber nicht
einordnen jedenfalls hört sie auf zu winseln blickt sie aber nicht an bleibt
weiterhin so liegen.





„du willst mich nicht fressen?...“





Fragte sie dann mehr als scheu sie wirkte als ob sie jemand
mit einer gezogenen Pistole bedroht sie war es nicht gewohnt mal nicht
angegriffen zu werden

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Beitrag von Valnir » 15. Dezember 2012, 12:04

Valnir hatte sich auch schon zum Gehen gewandt, als sich die Wölfin auf einmal regte und sie wie von einer Schlange gebissen aufsprang. Reflexartig nahm der Löwe seine Kampfhaltung ein, bereit das Tier, falls es ihn oder seine Schwester anspringen sollte, problemlos mit einem Prankenhieb abzuwehren. Aber aus einem Angriff wurde nichts, denn es wurde schnell klar, dass die Fähe nur verzweifelt versuchte zu fliehen. Anscheinend glaubte sie immer noch, dass die Löwen sie fressen wollten, denn sie winselte vor sich hin, dass sie nicht schmecken würde.
Während Armina langsam auf die Wölfin zuging und versuchte diese zu beruhigen, blieb Valnir an seinem Platz und wartete, bis das weiße Tier sich wieder einigermaßen gefasst hatte. Es brachte ja nichts mit ihr über ernste Sachen zu sprechen, während sie so aufgewühlt war und sie wahrscheinlich nur das hörte, was sie auch hören wollte - dass man sie fressen wollte, oder dergleichen. Schließlich wurde es ihm aber doch zu langwierig und er erklärte bevor Armina antworten konnte:

"Nein, ich sage es noch einmal. Weder ich noch irgendein anderer Löwe hier will dich fressen."


Valnir hoffte, dass die Wölfin ihn noch von letzter Nacht kannte und sie daraus vielleicht etwas Vertrauen ziehen konnte.

"Hör mir jetzt zu. Ich werde für dich etwas zu Essen besorgen, währenddessen bleibt meine Schwester Armina bei dir. Wenn du etwas brauchst, wende dich an sie. Ich werde bald wieder hier sein, okay?"
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Beitrag von Naahja » 15. Dezember 2012, 12:11

Sie beruhigte sich langsam als sie valnir hörte er hat sie
ja schließlich nicht gefressen und so kommt es das sie sich normal hinlegt und
dann die Löwin anschaut trotzdem noch etwas scheu
„verzeiht … ich habe viel durchgemacht und die Mehrheit
wollte mich bis jetzt immer verjagen oder töten…“

Sie schnauft etwas als nun auch ihr Herz wieder langsamer
schlägt
„ich bin Naahja von den Eiswölfen aus Winterfell“
Meinte sie etwas scheu hoffte nun das ihr nichts mehr passierte
und sie sich endlich wie sie sagten in Sicherheit fühlen kann das Gefühl kennt
sie nicht mehr.

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Beitrag von Armina » 15. Dezember 2012, 13:22

Die rotbraune Löwin freute sich ersichtlich, als die Wölfin sich etwas entspannen konnte und sich wieder in einer angenehmeren Pose in das schneebedeckte Gras legte. Armina richtete ihre Ohren gespannt nach vorne, ihre Schnurrhaare zuckten, denn die Fähe wollte ihnen mehr über sich erzählen. Sie berichtete, wie schwer sie es bis jetzt immer hatte und die Löwin nickte verständnisvoll. Armina wollte möglichst achtsam mit ihr umgehen, denn es brachte niemanden etwas, die Wölfin noch unnötig einzuschüchtern.
Schließlich stellte sie sich als Naahja vor und obwohl ihr Bruder Valnir gerade ihren Namen erwähnt hatte, wollte die Löwin auch nicht unhöflich sein und sagte zu der Wölfin:

"Willkommen in Shukua Machweo, Naahja! Ich bin Armina und das ist mein Bruder Valnir. Wir führen hier ein kleines Rudel, der große Felsen da ist unser Zuhause."

Sie deutete mit ihrer Schwanzspitze einmal auf Valnir und dann in Richtung des Salimufelsens. Sie hoffte durch die gegenseitige Offenheit die Wölfin noch etwas mehr zu entspannen.
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Beitrag von Naahja » 15. Dezember 2012, 13:46

So langsam fühlte sie sich frei von angst immerhin etwas sie
setzte sich dann auf und schnauft erneut

„habt ihr mehr wölfe hier?“

Fragte sie sie hoffte nun nicht eine Wölfin unter Löwen zu
sein sie blickte sich vorsichthalber um und die Ohren horchten die Umgebung ab
als ob sie damit rechnet angegriffen zu werden aber irgendwo wäre es auch beruhigend
keine wölfe hier zu haben niemand der sie begehren würde in der schlimmen Zeit
der empfängnissbereitschaft einer Wölfin

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Beitrag von Valnir » 15. Dezember 2012, 17:42

Auch Valnir fühlte sich erleichtert, als er bemerkte, wie gut es seine Schwester verstand auf die Wölfin einzureden. Sie stellte sich den beiden mit dem Namen Naahja vor. Der Löwe musste sofort an Naja denken, die weise Schildkröte und alte Freundin der Königsfamilie. Aber bestimmt war es nur bloßer Zufall, dass sich die Namen so ähnelten. Immerhin kam die Wölfin von weither und Naja verließ kaum noch ihr Zuhause am Rande des großen Dschungels.
Valnir nickte der Wölfin zu um ihr zu zeigen, dass auch er sie in seinem Land willkommen hieß. Dann schaute er noch mal zu seiner Schwester und wieder zurück zu Naahja.

"So, ich lasse euch jetzt alleine. Ich hoffe, wir können uns nachher bei einer ausgiebigen Mahlzeit noch etwas länger unterhalten."

Mit diesen Worten drehte er ihnen den Rücken zu und machte sich auf zum Salimufelsen. Dort würde er seine Löwinnen aufsuchen, die bevorstehende Jagd besprechen und sich dann mit seiner Gruppe aufmachen. In seinen Pfoten spürte er schon das Adrenalin, das ihn bald durch den ganzen Körper strömen würde, wenn er erst einmal hinter seinem Opfer her war... Oh ja, die Jagd würde ihm jetzt wunderbar gut tun!
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Beitrag von Armina » 15. Dezember 2012, 18:00

"So, ich lasse euch jetzt alleine. Ich hoffe, wir können uns nachher bei einer ausgiebigen Mahlzeit noch etwas länger unterhalten."

sprach Arminas Bruder zu ihr und Naahja. Sogleich machte er auch schon kehrt und ließ die beiden zurück. Armina wünschte Valnir und ihren Rudelschwestern noch eine erfolgreiche Jagd. Auch ihr drohte schon der Magen lauthals zu knurren bei dem Gedanken an frisches, warmes Fleisch. Doch wie unangenehm wäre es für sie, wenn Naahja das Knurren erst hören würde! Sie würde sich abgrundtief schämen, war sie doch um so vieles wohlgenährter als die Fähe.
Kurz darauf erkundigte sich die Wölfin nach weiteren ihrer Artgenossen. Armina war glücklich darüber, dass das Thema nicht beim Jagen und Fressen hängen blieb und versuchte der Weißen so verständlich wie möglich zu antworten:

"Ja, es gibt hier Wölfe, allerdings haben sie bei weitem kein so langes, dichtes Fell wie du - noch nicht einmal jetzt, in der kalten Jahreszeit. Weiter im Westen, außerhalb von unserem Territorium wirst du auf ein Wolfsrudel treffen. Es ist das einzige, das mir zur Zeit bekannt ist. Es ziehen aber auch Streuner durch diese Gegend. Gerade erst gestern bin ich zweien deiner Art am großen Fluss begegnet."

Die Löwin war gespannt darauf, ob Naahja wohl lieber die Wölfe aufsuchen wollte. Sie konnte sich vorstellen, dass man sich bei viel größeren, stärkeren Raubtieren, nicht unbedingt wohl fühlte.
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Beitrag von Naahja » 15. Dezember 2012, 18:08

Sie schnaufte etwas als valnir wegging ok fressen und sie
musste nichts dafür machen das verstand sie nicht aber war irgendwie toll sie
konnte eh nicht jagen rüden arbeit halt

„Artgenossen sind grausam und gemein ich will nie wieder
andere wölfe sehen die wollen eh nur mich verjagen oder an mich ranmachen“


schnaufte sie fast schon erbost für andere wölfe war sie so
was wie eine Schönheit warum wusste sie nicht

„darf ich bei euch bleiben“

Meinte sie kleinlaut und unterwirft sich vor der Löwin

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Beitrag von Armina » 15. Dezember 2012, 22:38

Das, was Armina jetzt von der Wölfin zu hören bekam, hätte sie auch im Traum nicht erwartet. Was sagte sie da? Sie wollte keine anderen Wölfe mehr sehen? Armina öffnete ihr Maul, wollte etwas sagen, aber konnte nicht. Was das ganze aber noch übertraf, war die Frage, die Naahja dann stellte. Sie wollte sich noch dazu den Löwen anschließen! Die Löwin zuckte unsicher mit ihren Ohren und konnte ihren Blick nicht vom Gesicht der Wölfin wenden. Als diese dann auch noch die für Wölfe typischen Unterwerfungsgesten machte, war Armina unsicher und gerührt zugleich. Die Löwin räusperte sich kurz und sagte dann zu Naahja:

"A-also, wir bieten dir gerne für die nächsten Tage eine Unterkunft, solange bis du dich von deinen Strapazen erholt hast. Dann können wir nochmal darüber reden."

Armina konnte nicht glauben, dass es wirklich der Wölfin Ernst war sich den Löwen anzuschließen. Bestimmt war sie noch verwirrt, wer wusste, was für Wahnvorstellungen ihr durch den Kopf gingen, nachdem sie so lange keine anständige Mahlzeit mehr hatte. Und mit dieser Erklärung fiel der eben erlebte Schock von ihr ab wie das Laub von Bäumen im Herbst. Wahrscheinlich wird für Naahja nach den paar Tagen die Welt wieder ganz anders aussehen als jetzt. Armina schenkte der Wölfin ein zuversichtliches Lächeln.
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Beitrag von Naahja » 17. Dezember 2012, 21:12

„Danke für dein freundliches Angebot ich nehme es dankend an„

So langsam weckte die Löwin in der Wölfin Sicherheiten ein
altes Gefühl machte sich breit ein wenig freute sie sich die Frage bleibt sie erst
mal so lassen langsam beginnt sie auch wieder ihr Fell zu pflegen als Anzeichen
das sie sich seit langer Zeit sicher fühlt vor allen die ganzen verklebten
stellen und Fremdkörper aus dem Fell zu entfernen sie hatte wohl eine halbe Weltgeschichte
im Fell von jedem gebiet etwas aber auch kleinere wunden und lässt sich gerade
da auch nicht stören als sie da ihr Fell putzt.

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Beitrag von Armina » 30. Dezember 2012, 22:25

"Ist doch selbstverständlich, einem Tier in Not muss man helfen."

meinte Armina, nicht allzu überzeugend. Ihr war bewusst, dass es in Wahrheit leider nicht mehr so selbstverständlich war. Als Königin von Shukua Machweo war es ihre Pflicht anderen Tieren, auch außerhalb des Rudels, zu helfen und sie zu beschützen, doch was bedeutete dieser Titel jetzt noch? Es war, als ob der Untergang des Königreichs eine Welle von Feindseligkeit, Heuchelei und Egois heraufbeschworen hätte. Traurig sah die Löwin hinüber zum Salimufelsen und dachte sich "Selbst in meinem Rudel...".
Naahja hatte begonnen ihr verfilztes Fell zu reinigen. Die Arme tat Armina richtig Leid, bei der Arbeit die sie noch vor sich hatte. Jedoch war es ein gutes Zeichen dafür, dass sie etwas selbstsicherer wurde. Die Löwin legte sich in das schneebedeckte Gras und tat es dann der Wölfin gleich. Langsam leckte sie sich über ihre Vorderläufe.

"Wie lange warst du unterwegs?"

fragte sie dann, um für etwas Gesprächsstoff zu sorgen. Neugierig war Armina natürlich auch.
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Beitrag von Naahja » 9. Januar 2013, 21:32

Es schien fast schon gut zu tun das sie sich endlich mal putzt aber auch
mühselig wenn man bedenkt das sie seit langer Zeit erst jetzt dazu kommt sie
spuckt immer wieder Ast Reste und steine aus ehe sie sich wieder zu ihr wendet

„ich weiß es nicht mehr genau aber viele Monde ist es sicher schon her“

So hatte sie es im Gefühl man konnte aber langsam ihr wunderschönes Fell
wiedererkennen wenn sie erst mal fertig ist wird man sie nicht mehr
wiedererkennen was sie sicher nicht erkannte ist das es bald die richtige Zeit
ist das Wolfsrüden sie als interessant empfinden jeder Wolf würde das Riechen
können sie hatte dafür zu wenig Erfahrung es würde sicher einige wölfe zu ihr
führen

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Beitrag von Armina » 15. Januar 2013, 19:22

Armina nickte und sah die Wölfin noch eine Weile an, wie sie mit der Zunge ihr Fell durchkämmte. Sie hatte auf eine ausführlichere Antwort gehofft, eben irgendetwas, woraus sich ein längeres Gespräch ergab. Dass sie mehr als einen oder zwei Monde unterwegs war, das hätte sich die Löwin auch so zusammenreimen können aus dem, das sie schon von der Fremden wusste.
Arminas Blick fiel auf die Stelle, wo Naahja gerade ihr Fell bearbeitete. Es überraschte sie, wie weiß es doch war unter dem Mantel von Schmutz und Staub. Wenn die Wölfin erst einmal fertig war, würde man sie in einer schneebedeckten Landschaft mit den Augen kaum mehr aufspürbar sein. Das faszinierte Armina und machte sie sogar ein wenig neidisch. Naahja war perfekt für ein Überleben in der kalten Jahreszeit ausgerüstet: langes, dichtes Fell gegen die Kälte und effektive Tarnung in der Landschaft. Aber was machte die Wölfin wohl, wenn es wieder wärmer würde? Ihren ganzen Pelz verlieren? Das stellte sich die Löwin ziemlich komisch vor.
Sie legte ihren Kopf auf die Vorderpfoten und streckte ihre Hinterläufe zur Seite, sodass sie etwas bequemer lag. Halb schloss sie ihre Augen und richtete ihren Blick wieder in die Ferne.
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Beitrag von Naahja » 15. Januar 2013, 19:31

Es dauerte nicht mehr lange und sie war fertig schüttelt
sich kurz um die Flusen und den Rest aus dem Fell zu bekommen vor ihr auf den Boden
lag wohl 10 kg Dreck aus diversen Ländern


„ich bin froh endlich wiederruhe zu haben … die Einsamkeit und
die angst macht einen irgendwann kaputt Danke für eure Rettung“



Meint sie kleinlaut als danke wenn man sie nun betrachtet
für jeden rüden ist sie eine Schönheit wie es wohl für Löwen war? Aber so was
interessiert sie sicher nicht wenn man sie umwirbt ob Wolf oder wer anderes

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Beitrag von Armina » 15. Januar 2013, 21:18

"Die Einsamkeit und die Angst macht einen irgendwann kaputt."

Die Worte hallten in Arminas Kopf wider und brachten traurige Erinnerungen in ihr hoch. Sie musste an die Trennung von Jaki denken und die schrecklichen Tage danach. Sie fühlte sich so hoffnungslos verloren, wusste nicht ob der nächste Schritt, den sie tat, richtig oder falsch war. Die Löwin schluckte und meinte ganz leise:

"Ich weiß..."

Naahja war nun schön gepflegt und ihr Fell strahlte in hellem Weiß. Arminas Neugier und Faszination dafür war jedoch wieder verflogen. Noch immer schaute sie an der Wölfin vorbei, irgendwo auf einen Punkt in der Landschaft weit entfernt.
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Beitrag von Naahja » 16. Januar 2013, 21:09

Als sie dann zu ihr herüber schaute merkte sie das was nicht stimmt und wirkte dann auch nur betrübt sie merkte genau wie man sich so fühlt

„weißt du alleine zu sein weg von der Heimat in fremden Land zu sein ich weiß noch nicht mal mehr wie es nach Hause geht was ich zwar nicht will aber mein Leben war ich nie glücklich ich hoffe das ich endlich mal so was wie glück und Hoffnung erfahren kann … dank dir habe ich schon Hoffnung ich habe vorher immer nur geglaubt das Löwen böse sind… verzeih mir bitte ich schweife ab“


In ihren Augen formte sich eine Träne sie wollte das nicht doch dann dreht sie den Kopf weg schaut auch in die tiefe Landschaft und zum ersten Mal beginnt die junge Wölfin zu verstehen das der weg so langsam sich dem Ende neigt das sie endlich mal nicht auf der Flucht sein muss sondern wie eine normale Wölfin leben kann obwohl sie nicht mal weiß wie das geht

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