Was geschehen ist, ist geschehen.

Der Salimufelsen ist eine große Kopje mit vielen Plattformen und Höhleneingängen. Die Höhlen sind fast alle durch schmale Gänge verbunden. Der Haupteingang befindet sich auf der Westseite verborgen durch dichtes Gebüsch. An der Nordseite grenzt ein kleines Wäldchen an, wo sich an feuchten Tagen Wasser in kleinen Mulden sammelt.
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Armina
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Was geschehen ist, ist geschehen.

Beitrag von Armina » 12. September 2013, 13:15

OOC: Ich schreibe hier eine Szene auf, die ich öfter im Kopf hatte. Es kann aber jeder dazustoßen, der möchte.

BIC:
Die blasse Sonne, versteckt hinter einer dichten Wolkendecke, neigte sich langsam dem Horizont zu. Mit dem sich nähernden Ende des Tages frischte der Wind auf und ließ es unangenehm kalt werden. Armina kniff die Augen zusammen und eine einzelne Träne lief ihr über die Wange. Ob vom eisigen Wind oder durch Emotionen ausgelöst hätte ein Außenstehender wohl kaum bestimmen können. Die Löwin saß alleine auf der höchsten Plattform des Salimufelsens. Zusammengekauert mit hochgezogenen Schultern starrte sie unentwegs Richtung Westen. (Dass sie fror, war ihr nur am Rande bewusst oder vielmehr wandelte sich die äußere Kälte in innere Bitternis um.) Dort hinter den Hügeln der Mawindonifelder war er und ergötzte sich wahrscheinlich an seinem Land, seinem neuen Titel als Rudelanführer und vielleicht sogar seinen Löwinnen. Armina schnaubte verächtlich, als die Bilder dieser Gedanken in ihrem Kopf auftauchten. Ein beinahe erstickender Schmerz erfüllte ihre Brust und weitere Tränen bildeten sich in ihren Augenwinkeln.

"Warum? Warum hast du mir alles genommen?"

Ihre klägliche Stimme war fast ein Flüstern. Natürlich konnte niemand die Frage nach dem Warum beantworten, aber es tat gut, sie auszusprechen. Am liebsten hätte sie geschrien, aber im Moment fühlte die Löwin sich einfach zu schwach.
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Akuya
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Beitrag von Akuya » 21. September 2013, 23:16

Die Löwin schleppte sich durch die Steppe, durstig und erschöpft. Hätte sie doch nur am Wasserloch hinten Halt gemacht und etwas getrunken. Aber nein... Sie musste ja so in Gedanken versunken sein. Unglaublich! Nicht einmal gefressen hat sie, stattdessen denkt sie die ganze Zeit über ihren Vater nach. Er war kurz vor ihrer Geburt verbannt worden, den Grund weiß die Löwin bis heute nicht.
Akuya sah zum Himmel hinauf und konnte bisher keine Geier ausmachen, die vielleicht über Aas kreisen könnten. Ihr Magen knurrte laut. Doch dann entdeckte sie in der Ferne ein kleines Erdmännchen, dem sie hinterher schlich. Gerade als sie springen und dieses kleine Vieh schnappen wollte, stieg ihr ein überaus bekannter und doch fremder Geruch in die empfindliche Nase.

Was mag das sein? Eine Löwin? Unmöglich...


Doch nach kurzem Überlegen setzte sie eine Pfote vor die andere und folgte dem Duft. Sie kam dem Salimufelsen immer näher und so langsam fragte sie sich, ob es dort vielleicht doch noch ein Löwenrudel gibt. Als sie nur noch wenige Schritte vor dem Salimufelsen stand, konnte sie eine Silhouette ausmachen.

"Hallo?! Ist da jemand?!"

Sie blieb kurz stehen, setzte sich dann aber wieder in Bewegung. Der Himmel leuchtete nun in allen möglichen Rot- und Lilatönen. Nun musste sie ihre Augen zukneifen, um das 'Etwas' besser erkennen zu können. Akuya konnte immer mehr erkennen: erst beiges Fell, dann runde Ohren und dann den Rest des Körpers, jedoch keine Mähne. Doch eine Löwin! Sie räusperte sich kurz, dann erhob sie ihre Stimme.

"Ähm, hallo. Ich heiße Akuya. Darf ich auch deinen Namen erfahren?"


Akuya legte ihren Kopf schief und lächelte die fremde Löwin an. Sie hätte sich am liebsten gerade neben die Löwin gesetzt, aber sie wollte vor dem Betreten des Felsens lieber fragen. Schließlich möchte sie keinen Stress.

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Beitrag von Armina » 26. September 2013, 16:45

Armina schloss die Augen und bemühte sich ruhig zu atmen und nicht zu schluchzen. Sie wollte stark sein. Villain würde es nur recht sein, wenn sie in tiefer Trauer versank und nicht mehr fähig dazu war ein Rudel zu führen. Oder ihr eigenes Leben. Ein bitteres Lächeln machte sich kurz über ihre Lippen breit. Aber dazu würde es sicher nicht kommen, nicht wahr?
Nicht wahr?!

Und schließlich schluchzte sie doch. Sie ließ ihren Kopf hängen und weitere Tränen liefen über ihre Schnauze. Stumm landeten die Tropfen zwischen ihren Pfoten auf dem kalten, harten Fels, in den die Löwin ihre Krallen zu schlagen versuchte. Da mischte sich plötzlich eine fremde Stimme in das Getöse des Windes. Armina schlug ihre Augen auf und sah sich um. Schnell hatte sie deren Besitzer, eine unbekannte Löwin, am Fuß des Salimufelsens ausfindig gemacht. Etwas Ablenkung ist sicher nicht schlecht, dachte sie sich und musterte die neu Angekommene von der Ferne. Sie hatte sandfarbenes Fell, war jung und schlank gebaut.

"Ich bin Armina.", stellte die Ältere sich vor, "Warte einen Moment, ich komme hinunter zu dir!"

Armina trat einige Schritte zurück, sodass sie aus dem Blickfeld von Akuya, wie sie sich nannte, verschwand und rieb sich mit der Pfote hastig übers Gesicht. Man sollte ihr immerhin nicht anmerken, dass sie eben noch am Weinen war. Noch einmal über die Tatze geleckt, linkes und rechtes Auge abgetupft, verschwand sie im nächsten Höhleneingang. Im nächsten Augenblick trat die braune Löwin hinter einem großen Felsbrocken, nicht weit von Akuya entfernt, wieder hervor.
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Beitrag von Akuya » 27. September 2013, 22:37

Die junge Löwin schaute Armina, so nannte sie sich jedenfalls, hinterher. Doch verlor sie diese, da die Fremde in einen Höhleneingang hineinstolzierte. Akuya fragte sich, wo diese nun auftauchen könnte und erblickte sie plötzlich hinter einem Felsen, der sich in ihrer Nähe befand. Als die ältere Löwin vor ihr stand, neigte Akuya respektvoll ihr Haupt und fragte nach, ob sie Königin des Salimufelsens sei. Dann lächelte sie die Fremde, doch offensichtlich ganz freundliche Löwin, freundlich an.

"Sag mal, darf ich hier bleiben? Ich laufe seit einer halben Ewigkeit alleine durch die Steppe und es ist so ziemlich schwer, etwas essbares zu finden, was die ekligen Geier noch nicht angefressen haben."

Nicht, dass Armina nun dachte, Akuya würde es nicht weiterhin auf die Reihe kriegen, doch hatte sie nichts gegen ein nettes Rudel, dem die Sandfarbene sich anschließen würde. Schließlich hatte sie keine Familie mehr und verhungern wollte sie auch nicht. Es ist in dieser heißen Gegend nun mal schwer, etwas gutes zu finden. Dagegen hatte sie jedoch nicht wirklich viel auszusetzen, vielmehr an die Einsamkeit, die sich Tag für Tag immer weiter in der kleinen Löwin ausbreitete.
Sie blickte die dunkel gefärbte Löwin interessiert an und neigte ihren Kopf ein wenig zur Seite, was ihr Interesse ein wenig unterstreichen sollte. Ihr Schwanz wog hin und her.

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Beitrag von Armina » 29. September 2013, 22:27

OOC: Heiße Gegend? Sind dir ein paar Grad über Null denn noch zu viel? ^^

BIC:
Armina trat noch ein paar Schritte näher an die fremde Löwin heran und sofort fiel ihr Akuyas gut trainierter Körper auf. Sie ließ es sich nicht anmerken, aber beeindruckt war die Ältere schon. Sicher war sie auch eine gute Jägerin und jeder Anführer wäre stolz so eine Löwin als Teil seines Rudels zu haben. Warum sie wohl ihr früheres Zuhause aufgegeben haben mochte?
Armina nickte nochmals zur Begrüßung und wurde sogleich überrascht mit der Frage, ob sie die Königin wäre. Dieser Ausdruck wurde eigentlich nicht mehr verwendet, seitdem das Reich zerfallen war. Wenn, dann nur mit Bedacht und die Frage war auch, ob dieser Titel denn noch etwas zu bedeuten hatte. Und als die ehemalige Herrscherin über Shukua Machweo so darüber nachdachte, fand sie immer mehr, dass sie sich selbst gar nicht mehr so nennen wollte. Arminas Augen waren glasig. Mit leiser, aber gefasster Stimme sagte sie schließlich:

"Ja, ich führe mit meinem Bruder dieses Rudel. Als Gast bist du uns willkommen, aber du wirst bei der Jagd mithelfen müssen, wenn du fressen willst. Die nächste Patrouille zieht im Morgengrauen los." Und nach einer kurzen Pause: "Wie lange hast du vor, zu bleiben?"
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Beitrag von Akuya » 3. Oktober 2013, 21:02

Akuya beobachtete die Löwin. Sie schien schon etwas älter zu sein, demnach hat sie auch deutlich mehr an Erfahrung gewonnen als die junge Akuya. Sie lächelte ihr bei der Begrüßung zu und spürte irgendwie eine angenehme Wärme in der Brust. War es die Gegend? Die beruhigende Stimme der anderen Löwin? Oder einfach nur die Erinnerung an ihre Mutter, sobald sie die Löwin anblickte? Die Sandfarbene bemerkte den verwirrten Blick ihres Gegenübers, nachdem sie die Frage nach der Königin gestellt hatte. Als sie jedoch antwortete, hatte Akuya umso mehr Respekt vor ihr. Die Jagd? Na klar! Jagen konnte Akuya wirklich gut.


"Das ist kein Problem, ich jage wirklich gerne und ich denke, ich bin ziemlich gut darin."


Sie setzte sich hin und hörte zu, was die Königin zu fragen hatte. Aufenthalt, Dauer des Aufenthalts... das war mal eine gute Frage.


"Nun, also.... ich... ich hatte jetzt keine Frist gesetzt. Ich suche eher nach einer dauerhaften Bleibe. Wenn das in Ordnung geht, selbstverständlich."

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Beitrag von Armina » 19. Oktober 2013, 12:21

Arminas Lefzen formten sich zu einem sanften Lächeln, als Akuya der Löwin von Shukua Machweo ihr Jagdtalent anvertraute. Sie war zuversichtlich, dass sich die Aussage der sportlichen, jungen Löwin am morgigen Tag bestätigen würde. Hoffentlich konnten die Jägerinnern vom Salimufelsen und die Neuangekommene auch gut miteinander kooperieren. Aber auch daran hatte Armina im Grunde auch keine Zweifel, denn ihre Rudelschwestern waren nicht dumm und wussten genauso wie sie, dass jede Hilfe willkommen war.
Dann wurde sie abermals überrascht, denn Akuya hatte den Wunsch sich dem Rudel anzuschließen. Im Gegensatz zu vorhin, wo sie den Blick lieber abgewandt hätte, richtete Armina Augen und Ohren voller Neugier auf die junge Löwin. Eben noch hatte sie das Rudel beneidet, indem Akuya zuhause gewesen sein mochte und jetzt sollte ihnen das Glück zuteil werden. Die Anführerin wusste aber, dass sie nichts überstürzen durfte und die Sicherheit Vorrang hatte. Valnir hatte sie mehr als oft genug daran erinnert und es würden bestimmt noch viele weitere Male auf sie zukommen.

"Das ist an sich kein Problem, aber schauen wir doch erst mal, ob es dir hier bei uns überhaupt gefällt. Du wirst in nächster Zeit bei uns als Gast leben. Das heißt, du bekommst einen eigenen Schlafplatz außerhalb der Rudelhöhle und kannst den Salimufelsen nur in Begleitung verlassen. Wenn wir dich gut kennengelernt haben, entscheiden wir, ob du als vollwertiges Mitglied in unser Rudel aufgenommen wirst."

Armina wartete ab, ob Akuya sich mit den Bedingungen einverstanden geben würde.
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Beitrag von Akuya » 8. März 2014, 23:10

Ihr wurde von Amina ein freundliches Lächeln geschenkt, welches Akuya zurück gab. Es erfüllte ihr Herz mit Wärme, wenn man ihr so viel Freundlichkeit entgegenbrachte, da es nicht sonderlich oft vorkam. So leuchteten ihre sanften Augen auch, doch sagte sie nichts. Sie stand lediglich da und beobachtete die plötzliche Neugier, auf die Nachfrage des Rudelbeitritts. War es heute so ungewöhnlich, wenn man sich einem Rudel anschließen wollte? Waren plötzlich alle Einzelgänger - ob Löwe oder nicht? Diese Welt war schon seltsam und die Wesen, die auf dieser lebten, nahmen diese Eigenschaften mit. Irgendwie kamen ihr alle in gewisser Weise etwas seltsam vor, die sie bisher kennenlernen durfte. Als Amina ihre Entscheidung gefällt hat, nickte Akyua. Die junge Löwin war einverstanden und ging dieses Kompromiss selbstverständlich ohne Umstände ein. Es freute sie, dass man ihr wenigstens eine Chance gab. Sie wurde schon aus dem einen oder anderen Revier versceucht, weil sie als unnützliche Löwin abgestempelt wurde. Dafür gab es jedoch folgenden Grund: Überfüllung des Rudels. Die Rudel waren meist schon von sämtlichen anderen Löwen besetzt und die Überfüllung nahm ihren Lauf. Es gab nicht genug Beute und so verscheuchte man jeden weiteren Löwen, der auch nur daran dachte, sich dem Rudel anzuschließen und ihm Platz und Beute wegzunehmen.
Akuya blickte der fremden Löwin noch einmal in die Augen und lächelte wieder.

"Sag mal, willst du mich nicht den anderen vorstellen? Dann hätten wir was zu tun."

Schließlich wollte sie nicht plötzlich in das Gebiet des Rudels einbrechen, auch wenn Amina dabei war. Das würde nur für Aufregung sorgen.

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Beitrag von Armina » 12. März 2014, 17:08

Armina's Gedanken waren kurzfristig wieder abgedriftet, hingen bei den anderen Rudeln und ihrer Stärke durch die vielen Mitglieder, die sie gemeinsam hatten. Das war doch der entscheidende Punkt. Mehr Löwen im eigenen Rudel und sie könnten vielleicht... Ach, hör endlich auf, du bist ja schon ganz besessen von der Sache!, mahnte Armina sich in Gedanken selbst. Sie bemühte sich ihr freundliches Gesicht beizubehalten, obwohl sie am liebsten einmal tief geseufzt hätte. Akuya hatte eben den Vorschlag gebracht sie den anderen Löwen vorzustellen.

"Gute Idee! Komm, folge mir. Du hast den kalten, pfeifenden Wind in den Ohren bestimmt auch schon satt."


Armina drehte sich um und vergewisserte sich, dass die andere Löwin ihr folgte. Sie hatte ein gutes Gefühl dabei, jemand Neues in das Rudeln aufzunehmen. Auf Regen folgte nach einem alten Sprichwort immer die Sonne. Es war Zeit, dass sich die Dinge wieder zum Positiven veränderten.
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Beitrag von Akuya » 12. März 2014, 23:33

Akuya beobachtete die Fremde noch eine Weile, welche etwas nachdenklich wirkte. Armina verhielt sich bisher ausgesprochen ruhig und freundlich. Es war ein schönes Gefühl, endlich mal wieder auf einen freundlichen Löwen und ein aufnahmebereites Rudel zu stoßen. So war es schon lange nicht mehr, ständig musste sie sich an Geiern richten. Wenn sie jagen ging, kam nur etwas kleines, wie zum Beispiel eine Antilope oder ähnliches, raus. Aber mit einem Rudel war das Leben um einiges einfacher. So freute sich die junge Einzelgängerin auf das Rudel, das Armina bereit war vorzustellen. Als diese den elendig pfeifenden Wind erwähnte, konnte Akuya nur zustimmen. Sie hatte es tatsächlich gründlich satt, von freien Ebenen und starkem Wind umgeben zu sein. Sie wollte viel lieber eine Höhle, in die sie sich im Notfall zurückziehen konnte, aber das musste eine Weile warten. Vielleicht ist ja heute endlich die Zeit gekommen, vielleicht sollte sie tatsächlich ins besagte Rudel aufgenommen und mit offenen Armen empfangen werden. Sicher sein konnte sie aber tatsächlich erst, wenn sie sich vorgestellt haben sollte. So folgte Akuya der dunkleren Löwin, während sich in ihr eine Blüte der Hoffnung öffnete und all die schönen Farben der Freude preisgab. Ein herrliches Gefühl, das sich in der Kriegerin breit machte.

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Beitrag von Armina » 17. März 2014, 20:56

Armina führte die sandfarbene Löwin um den Felsen herum, hinter dem sie vorhin aufgetaucht war, und deutete an ihr einen kleinen Pfad entlang zu folgen. Links von den beiden ragten Felsen fast senkrecht empor, auf der rechten Seite hingegen wuchs dichtes Gebüsch, das sie von außen beinahe unsichtbar machte. So gut verborgen war der Höhleneingang des Salimufelsen. Unter dem Felsüberhang direkt davor wurde eine Löwin des ansässigen Rudels auf die Neuankömmlinge aufmerksam und konnte ihren erstaunten Blick nicht mehr von der ihr fremden Artgenossin abwenden. Sie vergaß dennoch nicht auf die Höflichkeit, ihre Anführerin zu grüßen.

"Guten Abend, Armina!"

Die Frage danach, wer ihre Begleitung war, stand ihr quasi ins Gesicht geschrieben, doch die Löwin entschied sich, erst einmal zu warten. Im selben Moment tauchte aus dem Dunkel der Höhle ein Junges auf, das zunächst zielstrebig auf Armina zutapste, jedoch seinen Schritt deutlich verlangsamte, als es Akuya erblickte. Unsicher legte das Junge die Ohren an.

"Shujaa, Liebes, gehst du bitte und holst Onkel Valnir und Tante Mwanga? Wir haben heute einen Gast bei uns."

sagte Armina zu ihrer kleinen Tochter und zwinkerte ihr aufmunternd zu. Shujaa war auf der Stelle wieder selbstsicherer, antwortete mit einem deutlichen "Ja" und sauste dann wieder in die Höhle zurück.
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Beitrag von Akuya » 6. April 2014, 22:53

Akuya folgte der dunkleren Löwin und hoffte auf ein freundliches Zusammentrefen mit dem Rudel. Sie wollte keinesfalls in Streit mit jemandem geraten. Sie wollte ein friedliches Kennenelernen ohne jegliche Angiftungen. Sie kamen am Rudel an, was für Akuyas Verhältnisse nicht sonderlich groß war. Aber es reichte aus, es war ein rudel, das war alles, was zählte. Außerdem sahen sie alle ganz nett aus und so nickte die Löwin einigen höflich zur Begrüßung zu. Als Armina noch zwei anderen Löwen etwas auftrug und dabei Akuya als Gast erwähnte, musste sie schmunzeln. Ob sie tatsächlich nur als kurzfristiger Gast galt? Oder dürfte sie in das Rudel?

"Armina? Meinst du, ich darf im Rudel bleiben? Mir gefällt es hier eigentlich ganz gut und die Löwen scheinen alle ganz freundlich zu sein, so habe ich zumindest den Eindruck."

Sie schenkte der Dunklen ein Lächeln und legte ihren Kopf schief. Dabei erhoffte sie sich eine positive Reaktion.

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Beitrag von Armina » 3. Mai 2014, 14:07

Mittlerweile waren ein paar weitere Löwinnen angekommen und nahmen Platz in der Runde. Leises Tuscheln war unter ihnen zu hören. Auch Armina setzte sich, reckte kurz die Schultern um sich anschließend zu entspannen. Schon eigenartig, wie schnell sich ihre Stimmung in den letzten Minuten verbessert hatte. Es war nicht etwa so, dass sie jetzt einen Freudentanz aufführen hätte können, aber die Tränen von vorhin schienen schon einige Tage zurück zu liegen.
Akuya fragte sie nochmals mit einem freundlichen Lächeln, ob Armina auch wirklich der Meinung war, dass sie bleiben könnte. Armina verstand die Unsicherheit der Neuen immer noch nicht ganz. Sie war freundlich, in den besten Jahren, bereit ihre Pflichten zu übernehmen und verlangte für den Anfang nicht zu viel. Momentan bestand kein Zweifel daran, dass ihre Tugenden nur Show waren. Die Zeit um sich zu beweisen stand ihr noch bevor. Armina neigte den Kopf zu Akuya und sagte zu ihr:

"Mach dir keine Sorgen, es sind hier wirklich alle ganz nett, wenn auch etwas verschlossen die letzte Zeit. Es ist besser, wenn du auf sie zugehst, statt umgekehrt. Und lass dich von meinem Bruder nicht einschüchtern. Er macht gerne einen auf großer, strenger Anführer."

Sie beendete den letzten Satz mit einem Augenzwinkern und sah wieder Richtung Höhleneingang.
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Beitrag von Slayer Scarface » 5. Mai 2014, 01:51

(ich schmeiß mich mal dazu. hoffe es passt bin schon etwas draußen aus dem schreiben x.x)

Es war seid einiger Zeit bekannt gewesen, das Slayer nun das Rudel der Wölfe anführte. Wie es dazu kam, war gleich kurz als auch - für ihn - lächerlich. Bei einer Jagd hatte sich die Anführerin des Rudels übernommen und wurde dadurch bewusstlos. Als er sie in eine höhle bringen konnte, lies er sie dort. Der Wolf sah oft nach wie es ihr ging, und ob sie erwachen würde. Doch an einem der Tage war sie fort gewesen, ohne ein Wort.

Einige Zeit ist daher vergangen und er hat sich als Anführer gut bewährt. Das Rudel genoss nun einen eher standhaften Ruf. Doch man bekam das Gefühl als wolle Slayer eine gewisse Kontrolle besitzen. Das zeigte sich, da er oftmals drei bis vier Wölfe schickte die ein gewisses Gebiet durchgingen um entweder Eindringlinge oder Fremde zu finden. Fremde wurden meist begrüßt und nach ihren Anliegen gefragt. Sehr, sehr selten gab es einen Wolf der nach Schutz suchte. Die meisten waren eher 'durchreisende'.

Heute war ein Tag wo Slayer wieder viel nachdachte. Er reiste vorwiegend alleine, und dann war er eher ungewollt der neue Leitwolf von diesem Ort. In seiner Begleitung befand sich eine junge Fähe - Li Li, sie war hellgrau und hatte weiße Augenringe. Er selbst kümmerte sich ein wenig um sie, da sie einer dieser Wölfe war die alleine umhergezogen waren.
"Warum gehen wir den soweit von dem Rudel weg, Slayer?" fragte die junge Wölfin nach einer Weile. "Das mache ich öfter. Um ein wenig den Kopf frei zu kriegen. Das du mich begleitest war ja dein Wunsch gewesen." antwortete Slayer. "Wenn ich dich störe," fing Li Li verunsichert an "dann kann ich auch wieder-" doch Slayer unterbrach sie. "Nein nein. Solange wir nicht auf Villain oder einer seiner Löwen antreffen, wird uns auch nichts passieren."

Mit Villain hatte er immer schlechte Erfahrungen gemacht. Es war nicht so, das es jetzt einen Krieg oder Feindschaft gab. Jedoch hatte Slayer so das Gefühl das dieser Löwe ihn gern stichelte. Manchmal wenn er so durch das Land zog, auf die Mawindonifelder zum Beispiel, waren immer zwei oder drei da die ihn gerne mal versuchten zu provozieren. Woher wusste das es Villains Löwen waren? Sie sparten nicht damit herumzuprahlen.
Ihn selbst hatte er jedoch noch nie gesehen. Doch anhand seiner Löwen hatte er schon eine Missgunst gegenüber diesem Oberhauptslöwen eingestellt.

Während dieses Spazierganges erklärte er Li Li ein wenig von dem was er erlebt hatte. Beide kamen am Vulkan und dessen Höhle an. Dort erklärte er der jungen Wölfin das er dort von einer Katze gerettet wurde, als der Schnee ihn drohte die Sinne einzufrieren. Was jedoch Slayer - und vor allem Li Li - nicht bedachten war, das sie auch in der Nähe des Salimu felsens waren.
"Seht alle her! Der Dämon heißt Hass und so sieht es aus wenn er von
einem Besitz ergreift. Er bringt mich um. Er frisst mich bei lebendigem
Leibe auf. Der Zorn nährt ihn und macht ihn stärker."
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Beitrag von Valnir » 15. Mai 2014, 22:01

Valnir hatte sich hingelegt und verbrachte etwas Zeit mit seiner Gefährtin Mwanga und ihrem Sprössling Maku. Es war so viel weniger zu tun, jetzt da er nur mehr das kleine Löwenrudel zu koordinieren hatte und alle Angelegenheiten mit anderen Tieren weggefallen waren. Natürlich genoss Valnir die Stunden, die er mit seiner Familie verbringen konnte, aber diese "Untätigkeit" machte ihn manchmal nervös und gab ihm das unangenehme Gefühl überflüssig zu sein. In solchen Momenten war es gut, wenn etwas Außergewöhnliches passierte, irgendeine Sache, derer er sich annehmen könnte und über die er sich Gedanken machen könnte. So gesehen kam Shujaa mit ihrer Nachricht wie gerufen.

"Onkel Valnir? Tante Mwanga? Mama wartet draußen vor der Höhle. Wir haben heute einen Gast!"

verkündete die Kleine aufgeregt und betonte das letzte Wort besonders, wie es ihre Mutter vorhin getan hatte. Valnir war sofort auf den Pfoten. Ein Gast? Ach, ich hätte nicht damit anfangen sollen, irgendwelche Tiere hier anzuschleppen. Diese Wölfin brachte doch nur Ärger. Wer wird es diesmal sein? Valnir wartete noch auf Mwanga, die ihrem Sohn sagte, er solle einstweilen hier bleiben. "Aber Shujaa darf doch a-" "Für dich ist es schon beinahe Schlafenszeit, mein Lieber." Shujaa rieb ihren Kopf an den ihres kleinen Cousins und legte mitfühlend eine Pfote um ihn. "Ich erzähl dir morgen alles!" versprach sie ihm und folgte dann denn beiden erwachsenen Löwen.

"Was ist das für ein Gast?"

fragte Valnir seine Nichte, die eigentlich am liebsten schon vorgelaufen wäre, um ja nichts zu verpassen.

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Beitrag von Slayer Scarface » 24. Mai 2014, 01:01

Während Li Li so die Worte Slayers hörte, wurde sie von einem Geruch abgelenkt. Zu allererst dachte sie, es seien Gerüche des Vulkans, oder der Katze die hier gelebt haben soll. Doch dafür waren die Geruchsspuren zu intensiv. Naja, so intensiev sie halt sein konnten bei dieser Umgebung. "S-Slayer...irgendwie...wittere ich...andere Tiere hier" - "Durchaus möglich das du-" fing er an, doch er hielt im sprechen inne.

Nun bemerkte Slayer das auch.

Er zog den Duft in seine Nase, doch noch war es unbestimmt was es war. Es war jeodch da. Ohne Zweifel. "folge mir, bleibe aber nicht zu weit von mir weg" sagte er knapp zur Wölfin, die im nickend folgte und somit langsam aber doch im zügigen Tempo vorran gingen. Aus dem Vulkan raus, diesen entlang. Je näher er diesem Geruch ging, desto mehr wusste er was auf ihn zukam. Doch einordnen konnte er es immernoch nicht. Schließlich kam er an einem mittelbreiten Felsen der etwas hinausragte. Dieser gab ihm Sicht auf den Löwenfelsen. Oder auch Salimufelsen genannt.

Zuerst entdeckte er nichts. Doch als er genauer die Umgebung absah, blickte er auf zwei Löwen. Einer männlich, einer weiblich. Letztere schien ihn zu führen, den sie lief vor ihm. "wer das wohl ist...?" murmelte Li Li, die einige Momente später neben ihm stand und die beiden Löwen ebenfalls entdeckt hatte, nachdem sie Slayer's Blick gefolgt war.

Der Duft war ihm nicht bekannt. Weder der der Löwin, noch der des Männchens. Fakt war jedoch, das, als er auf diesen Felsen ging, er somit ebenfalls 'entdeckt' werden konnte. Slayer legte es darauf an - er hatte keinen Grund, Versteckspiel mit den Löwen zu treiben. Das war, seitdem er hier sich eingelebt hatte, immer so gewesen. Die Meisten Wölfe würden vor einem Löwen den Schweif einziehen. So nicht Slayer, obgleich er der körperlichen Überlegenheit so einer Großkatze wusste.

Slayer wollte zeigen, das er nicht so war, wie die anderen Wölfe hier - er kam ja auch nicht aus diesem Land, sondern wanderte ja ein.

Li Li setzte sich, Slayer blieb stehen. Beide schienen zu warten, ob sie entdeckt werden würden.
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